Quetschies für umweltbewusste Eltern

Juhu – auch umweltbewusste Eltern dürfen jetzt mitmachen: beim Trend der Quetschbeutel für Kinder. Ab einem gewissen Alter der Kinder kommt man den Quetschies kaum mehr aus  – alle Kinder wollen sie! Mein Freund und ich haben vereinbart, solange unser Otto nicht selbst danach verlangt, kaufen wir bestimmt keine Quetschies: zu viel unnötiger Müll. In einem Kommentar zu meinem letzten Beitrag (Mein Baby und ich und der Müll) wurden mir die wiederbefüllbaren Quetschbeutel von breidabei.de empfohlen. Ich war gleich von dem Produkt bzw. von der Idee des Produktes begeistert und habe die Quetschbeutel in den vergangenen Wochen getestet.

Wissen, was drin ist

Es ist nicht nur der Müll der mich stört. Es stört mich auch, nicht ganz genau zu wissen, was da drin ist. Solange Kinder sehr klein sind und essen, was Mama ihnen gibt, ist es relativ einfach, ihnen Selbstgemachtes zu geben. Ich verstehe natürlich auch Eltern, deren Kinder bestimmte Sachen einfach nicht essen wollen und etwas aus einer bunten lustigen Verpackung haben möchten.

Nun aber zu meinen Erfahrungen mit den Quetschies: Mein Kleiner ist nun fast neun Monate alt und in Sachen Beikost und allgemein beim Essen ein Vorzeigekind. Ich kann ihm jedes Gemüse geben, jeden Getreidebrei, und seit Kurzem mag er auch Obst richtig gerne (das war anfangs nicht seine Lieblingsmahlzeit). Die Quetschbeutel habe ich für den Obstbrei in Verwendung – man kann aber ebenso Gemüsebrei, Getreidebrei bzw. alles Breiartige einfüllen. Ich mache derzeit den Obstbrei meistens für ca. 5-8 Tage im Voraus. Ich dämpfe das Obst, püriere es und fülle es in Gläser (nicht ganz voll füllen) bzw. in die Quetschbeutel und friere diese ein. Am Vorabend nehme ich dann, falls ich nächsten Tag unterwegs bin, einen Quetschbeutel bzw., wenn ich zuhause sein werde, ein Glas Obstbrei, aus dem Gefrierfach und lasse es über Nacht im Kühlschrank auftauen. Vor dem Füttern wärme ich den Brei etwas im heißen Wasser bzw. die Quetschbeutel in der Hand oder auf einem Heizkörper – je nachdem, was zur Verfügung steht. Der Brei auf den Fotos ist übrigens einen Erdbeer-Mango-Birnen Brei  – der war ein Hit!

Wie funktioniert das?

Die Quetschbeutel haben einen Zipp-Verschluss an der Unterseite zum Befüllen bzw. zum Reinigen. Ich reinige sie per Hand mit etwas Spülmittel und der Flascherlbürste – die Beutel und Verschlüsse dürfen aber auch in den Geschirrspüler. Das Material ist BPA-frei*). Erfunden wurde breidabei von zwei Münchner Schwestern – beide Mütter, die auf der Suche nach einer Alternative zu den Wegwerfquetschies waren – Danke euch beiden für dieses tolle Produkt!

 

*) Bisphenol A (BPA) ist eine in der Plastikindustrie oft verwendete Chemikalie, die diverse Gesundheitsschäden hervorrufen kann.

Quetschies - so gehts (Foto (c) Judith Hiessl.

Quetschies – so funktioniert’s.

Foto unten: Erdbeer -Mango-Birnen-Brei

Fotos © Judith Hiessl

Quetschies - so funktioniert's. Foto (c) Judith Hiessl
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