Zähneputzen mit gutem Gewissen

Im verpackungsfreien Laden holis in Linz, Oberösterreich, habe ich mir vor einiger Zeit eine Holzzahnbürste der Marke ecobamboo gekauft. Es gibt verschiedene Anbieter von verschiedenen Holzzahnbürsten – bisher kann ich aber nur über dieses Produkt berichten.

Laut Produktinfo besteht der Griff aus biologisch abbaubarem Moso-Bambus, den Pandas nicht mögen, und der bei privaten Bauern eingekauft wird. Es handle sich um einen schnellwachsenden Rohstoff, der eine hohe Festigkeit aufweist und der – so der Hersteller – “die gleichen vorteilhaften negativen Ionen emittieren (kann), die die Bakterien im Mund hemmen”. Diese Eigenschaft habe auch den Vorteil, dass beim Anbau keine Düngemittel und keine Pestizide verwendet werden müssen. Die Borsten bestehen aus biologisch abbaubarem Nylon4. Sie seien frei von Bisphenol A (BPA), das nachweislich einen negativen Einfluss auf die Gesundheit hat und in manchen Plastik–Zahnbürsten enthalten ist.

Ecobamboo-Zahnbürsten sind in einer transparenten Handtasche aus Maisstärke und einem Karton verpackt – beides werde, so der Hersteller – rasch und vollständig abgebaut.

 Bei entsprechender Behandlung könne die Bürste so lange wie eine Plastikbürste benutzt werden – ecobamboo empfielt, die Zahnbürste alle drei Monate bzw bei Abnutzung der Borsten auszutauschen.

 Ich verwende die Holzzahnbürste ganz normal wie jede andere Kunststoffzahnbürste und bin äußerst zufrieden. Ich erkenne keinen Unterschied, außer, dass ich mit besserem Gewissen meine Zähne putze – auch wenn die Zahnpasta noch ganz gewöhnlich aus der Tube kommt, da habe ich mich noch an keine Alternativen herangewagt…

 

PS: Nach einer Anfrage im Bauernladen Freistadt, ob sie dieses Produkt nicht in ihrem Sortiment aufnehmen könnten, kam eine positive Rückmeldung – es wird nach einem Lieferanten gesucht.

Judith beim Zahnbürstentest

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